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Umwelt: Was beim Bau des Rechenzentrums beachtet wird

Die Sorge ist nachvollziehbar: Wenn gebaut wird, fragen sich viele Anwohner, ob es laut wird, ob es Emissionen gibt oder ob sich das Landschaftsbild verändert. Beim geplanten Rechenzentrum in Rackwitz steht deshalb von Anfang an fest: Die Auswirkungen auf Umwelt und Umgebung sollen so gering wie möglich gehalten werden.

Keine Dauerbelastung – sondern zeitlich begrenzte Bauphase

Wie bei jedem größeren Bauprojekt wird es in bestimmten Phasen baubedingten Lärm geben – etwa beim Aushub oder bei der Anlieferung von Materialien. Diese Arbeiten sind jedoch zeitlich begrenzt und finden in einem geregelten Rahmen statt. Nachtarbeit oder Dauerlärm sind nicht vorgesehen. Die Gemeinde wird regelmäßig über die Bauphasen informiert.

Leiser Betrieb – keine Industrieanlagen

Ist das Rechenzentrum einmal in Betrieb, gibt es keinen dauerhaften Lärm. Anders als bei Industrieanlagen oder Produktionsbetrieben läuft der Betrieb digital und geräuscharm. Die Technik ist in abgeschirmten Gebäuden untergebracht, Lüftungs- und Kühlanlagen entsprechen modernen Schallschutzvorgaben. Außenflächen bleiben weitgehend unversiegelt oder werden begrünt.

Umweltschutz: Strom aus erneuerbaren Quellen

Rechenzentren verbrauchen viel Energie – das ist bekannt. Damit dieser Verbrauch so nachhaltig wie möglich ist, gelten in Deutschland klare gesetzliche Vorgaben. Ab dem Jahr 2027 muss der Strombedarf bilanziell vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Auch die Nutzung von Abwärme ist vorgesehen: Sie kann etwa in Wärmenetze eingespeist werden, um Wohnhäuser oder öffentliche Gebäude zu heizen.